Make Fruit Fair!

Faire Preise und weniger Gift in der Fruchtproduktion

Eva Caravazo und Xinia Briceño berichten aus Costa Rica über ihre Arbeit für menschenwürdige Arbeitsbedingungen und Umweltschutz auf Fruchtplantagen: Deutschland ist der bedeutendste Abnehmer von Ananas aus Costa Rica. Und die Nachfrage nach tropischen Früchten wächst. Die Macht der Supermarktketten und multinationalen Fruchtkonzerne allerdings auch. Dabei sind die Bedingungen für die Produzenten und Arbeiter/innen in den Ländern des Südens häufig schlecht: Überlange Arbeitstage, unbezahlte Überstunden, sexuelle Diskriminierung und Übergriffe. Große Mengen verschiedenster Pestizide werden auf den Plantagen ausgebracht. Es gibt viele, gut dokumentierte Gesundheitsschäden durch den intensiven Einsatz der Agrarchemikalien. 

Die internationale Kampagne Make Fruit Fair! setzt sich dafür ein, dass Supermärkte als machtvollste Akteure in der Beschaffungskette faire Preise für eine nachhaltige Produktion an ihre Zulieferer zahlen und für eine Verringerung des Einsatzes hochgiftiger Pflanzenschutzmittel sorgen. BanaFair hat zwei Aktivistinnen aus Costa Rica eingeladen. Eva Caravazo und Xinia Briceño berichten über die Auswirkungen der Supermarkt-Macht auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen in den Ananasanbaugebieten, vor allem über die Vergiftung des Trinkwassers. Bettina Burkert von BanaFair stellt die Kampagne vor. 

Eine Kooperationsveranstaltung von BanaFair, dem Ent- wicklungspolitischen Informationszentrum Göttingen (EPIZ), der Ev. Stadtakademie Göttingen und dem Weltladen Göttingen. Informationen unter www.epiz-goettingen.de

Zurück zu „Globale Gerechtigkeit“