No jobs on a dead planet

Den Strukturwandel in der Kohleindustrie gerecht gestalten

Im Rheinland wird wie in vielen Kohleregionen weltweit in den nächsten Jahren und Jahrzehnten ein massiver Strukturwandel anstehen. Der Energiesektor muss in diesen Regionen deutlich weniger umweltschädlich gestaltet werden – was langfristig einen Ausstieg aus der Kohleenergie bedeutet. Gleichzeitig muss garantiert sein, dass der Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft nicht zu Arbeitslosigkeit und massiven sozialen Verwerfungen führt. Das Podium will am Beispiel der Kohleindustrie im Rheinland diskutieren, wie durch
die Schaffung von Arbeitsplätzen in neuen, umweltfreundlichen Sektoren und durch eine Neubewertung und Umverteilung von Arbeit ein sozial gerechter Übergang zu einer anderen Produktionsweise gestaltet werden kann, welche auch ohne schädliches Wachstum ein akzeptables Wohlstandsniveau für alle (re)produzieren kann.

Mit: Naome Chakanya, Labour and Economic Development Research Institute of Zimbabwe (LEDRIZ)
Daniel Hofinger, ausgeCO2hlt
Dennis Christopher Radtke, IG BCE.

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