Podium: Krieg als Geschäft?

Rüstung Made in Germany

Diskutanten:
Andrew Feinstein (Rüstungsexperte)
Georg Wilhelm Adamowitsch (Bundesverband Deutsche Sicherheits- und Verteidigungsindustrie)
Jan Grebe (Internationales Konversionszentrum)

Moderation: Ines Pohl (taz)

Veranstaltung: Ev. Kirchentag 2013
Ort: Hamburg
Datum: 3. Mai 2013

Rüstungsexporte sind ein Milliardengeschäft -- auch in Deutschland, dem fünfgrößten Waffenexporteur der Welt. Gleichzeitig ist der Handel mit Waffen mehr als eine alltägliche wirtschaftliche Transaktion: Er berührt normative und ethische Fragen und wirft nicht zuletzt die Frage nach dem demokratischen Selbstvertändnis einer Gesellschaft auf.

In welchem Ausmaß waren deutsche Unternehmen an Rüstungsgeschäften mit autoritären Regimen wie dem von Muammar al-Gaddafi beherrschten Libyen beteiligt? Können Rüstungsexporte ein geeignetes Mittel zur Beruhigung von Konflikten sein? Unterliegt der Handel mit Waffen einer ausreichenden demokratischen Kontrolle?

Diesen Fragen stellen sich Georg Wilhelm Adamowitsch vom Bundesverband Deutsche Sicherheits- und Verteidigungsindustrie, Jan Grebe, Friedensforscher und Waffenexperte vom Internationalen Konversionszentrum in Bonn und Andrew Feinstein, Journalist und Autor des Buches „Waffenhandel. Das globale Geschäft mit dem Tod".

Weitere Informationen:

http://www.theshadowworldbook.com/ (Die Website zur Buchveröffentlichung von Feinstein)

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